Schulenberg und Schenk Klage

Schulenberg und Schenk Klage: In den letzten Jahren hat die Kanzlei Schulenberg und Schenk eine Vielzahl an Abmahnungen wegen der angeblichen Urheberrechtsverletzung in sogenannten Filesharingbörsen ausgesprochen. Seit 2015 spricht die Kanzlei keine Abmahnungen wegen Filesharing mehr aus. In der Abmahnung wurde die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung nebst Zahlung eines Gelbetrages in Höhe von 1298,00 Euro eingefordert. In dem folgenden Beitrags sollen Abgemahnte grundlegend erfahren, welche derzeitigen Risiken im Zusammenhang mit einer Schulenberg und Schenk Klage bestehen und welche Auswege es gibt, um die Schulenberg und Schenk Klage noch abzuwenden.

Es gibt zwei unterschiedliche Klageverfahren, die die Kanzlei Schulenberg und Schenk wählen kann: Die Unterlassungsklage und die Kostenklage. Wer keine Unterlassungserklärung abgibt, also dem Unterlassungsanspruch nicht nachkommt, der kann im Rahmen einer Schulenberg und Schenk Klage auf Unterlassung gerichtlich verpflichtet werden. Wer den Unterlassungsanspruch erfüllt, der schützt vor dieser Klage, kann jedoch in einem anderen Verfahren auf Erstattung der angefallenen Kosten und Schadensersatz verklagt werden. In diesem Fall müsste weiterführend durch eine anwaltliche Vertretung geprüft werden, ob die Schadensersatzforderung und/oder die Erstattung der angefallenen Kosten nicht zurückgewiesen werden können.

Verjährungsfrist: Nach dem Erhalt der Abmahnung besteht in der Regel eine dreijährige Verjährungfrist. Innerhalb dieses Zeitraums kann die Kanzlei Schulenberg und Schenk ausstehende Forderungen im Rahmen eines Mahnverfhahrens oder einer Klage durchsetzen. Die Verjährungsfrist innerhalb derer eine Schulenberg und Schenk Klage erfolgen kann, beginnt nach dem Ablauf (Jahreswechsel) des Abmahnjahres. Ein Mahnbescheid unterbricht die Frist.

Bis es zu einer Klage der Kanzlei Schulenberg und Schenk kommt, durchläuft das Verfahren jedoch gewisse Teilabschnitte.

Unterscheidung des Verfahrens je nach Reaktion des Abgemahnten: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten auf eine Abmahnung zu reagieren. Die erste Möglichkeit ist, den geforderten Betrag zu zahlen und die mitgeschickte Unterlassungserklärung der Gegenseite unterzeichnet zurückzusenden. In diesem Fall werden keine weiteren Konsequenzen folgen.

Eine weitere Möglichkeit auf eine Abmahnung der Kanzlei Schulenberg und Schenk Rechtsanwälte zu reagieren ist, eine veränderte Unterlassungserklärung aus dem Internet zu verwenden und eine Geldzahlung in Höhe von 1298,00 Euro zu leisten. Auch diese Variante wehrt eine Klage der Kanzlei Schulenberg und Schenk ab.

Vielmehr geraten geraden diejenigen in den Fokus, die lediglich eine Unterlassungserklärung abgeben haben und eine Geldzahlung kategorisch abgelehnt haben. Diese Unterlassungserklärung ist in der Regel nach einem Muster aus dem Internet übernommen und war vielleicht nach dem jeweilgen Stand der Dinge auch eine gute Wahl. Die schlimmsten Folgen sind mit der fristgerechten Abgabe einer Unterlassungserklärung abgewendet.

In der Regel erhalten die Abgemahnten auch eine Rückmeldung dazu, dass die Unterlassungserklärungs akzeptiert wurde. Was in dem Verfahren jedoch noch aussteht, ist die Forderung in Höhe von 1298,00 Euro, die nun geltend gemacht werden. Die Kosten sind noch nicht erhöht und der Abgemahnte ist noch in der Position die Klage von Schulenberg und Schenk abzuwenden und über die Höhe der Forderung durch einen eigenen Anwalt verhandeln zu lassen.

Erste Schritte nach der Zahlungsverweigerung

Bevor es zu einer Schulenberg & Schenk Klage kommt, werden weitere Zahlungsaufforderungen folgen. Wer sich weiterhin dafür entscheidet, den Klageweg nicht auszuschalten, der wird wahrscheinlich vor Ende der Verjährungsfrist einen Mahnbescheid bekommen. Dem Mahnbescheid kann widersprochen werden. Auch zu diesem Zeitpunkt kann der Abgemahnte eine Schulenberg und Schenk Klage noch abwenden.

Wer dem Mahnverfahren widerspricht, der wird in der Folge darüber informiert, dass die Gegenseite die Klage vorbereitet und ggf. erhoben hat. Wenn es wirklich zu einer Schulenberg und Schenk Klage kommen sollte, muss der Betroffene mit einer Kostenklage in Höhe von 1.311,80 Euro rechnen. Der Betrag setzt sich wiederum aus 400,00 Euro Schadensersatz sowie 911,80 Euro Anwaltskosten zusammen. Im Falle der streitbaren Auseinandersetzung ist es sinnvoll, einen Anwalt aus Hamburg zu beantragen. Die Reisekosten werden minimiert und eine Kostenersparnis erreicht.

Wenn  es wirklich so weit gekommen ist, dass Abgemahnte mit einer Schulenberg und Schenk Klage konfrontiert werden, sollte in jedem Fall ein Anwalt beauftragt werden.

Die Kanzlei Dr. Wachs Rechtsanwält vertritt Abgemahnte in allen Teilschritten: Von dem Erhalt der Abmahnung und einer außergerichtlichen Verteidigung bis hin zum Fall einer Klage der Kanzlei Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte. Vor einer Inanspruchnahme der Dienste bietet Dr. Wachs im Rahmen einer kostenlosen, telefonischen Ersteinschätzung die Möglichkeit, sich zu den Möglichkeiten, Chancen, Risiken und Kosten der jeweiligen Verteidigung zu informieren.
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