Ist Filesharing Diebstahl? Eine moralische Debatte

Das schöne schönste wenn man einen eigenen Blog betreibt ist, man kann seine Meinung sagen. Vielleicht auch auf eine spannede Diskussion hinweisen, die es zu verfolgen gilt. Nämlich wie gesehen wir als Gesellschaft mit Filesharing um.

Angestossen hat die akuelle Debatte der Berufsblogger (nicht despektierlich gemeint) und Journalist Lobo. Dieser beantwortet die Frage, ob Filesharing Diebstahl sei mit "Ja", wenn auch nicht Diebstahl im sprichwörtlichen Sinn. Wer auch die Antworten von Marcel Weiss liest erhlt eine schöne Übersicht über die aktuelle Debatte.

Lobo sagt (u.a.), das Musiker ein Recht darauf haben, selber zu entscheiden, ob sie Ihre Musik verkaufen und zu welchem Preis. Und Herr Weiss weist (u.a.) darauf hin, dass das Geschäftsmodell als solches überholt ist und dass es nun an der Zeit sei über alternative Wege nachzudenken, wie Künstler entlohnt werden.

Ich empfehle den zitierten Artikel von Sascha Lobo und auch die Kommentare zu lesen. Ergänzend noch einen Artikel, der im Spiegel erschienen ist mit einem Zitat, das die ganze Doppelbödigkeit der Diskussion unterstreicht:

"Das Unterhaltungsgewerbe verhalte sich zur IT-Branche "wie ein Pickel an einem Elefantenarsch", donnerte Intel-Manager Les Vadasz auf die Frage eines Journalisten nach den Forderungen der Musik- und Filmindustrie" (Spiegel Spezial 2/2007 -Anarchie im Netz)